• felix

Zusammenfassung Saison 2020/2021

Wie in allen Lebensbereichen war das Jahr 2020 auch aus sportlicher Sicht alles andere als normal.

Nachdem die Eisschnelllauf-Saison 2019/2020 vorbei war, häuften sich die Nachrichten über das sogenannte "Corona Virus". Zu dem Zeitpunkt (März 2020) hat wohl kaum einer gedacht wie sehr uns dieses Virus und die damit verbundene Pandemie beschäftigen würde.

Im April 2020 startete ich wie gewohnt mit der Vorbereitung auf die neue Saison. Anfangs konnte man zwar die Sportstätten nicht benutzen aber das war nicht von allzu großer Bedeutung, weil zu diesem Zeitpunkt Rad und Lauftrainingseinheiten an der Tagesordnung stehen und man diese sowieso fast immer draußen absolviert.

Abgesehen davon habe ich meinen Polizeidienst verrichtet, sodass die Einschränkungen für mich keine allzu große Rolle gespielt haben.


Die Vorbereitungen im Sommer verliefen wie geplant und ich konnte meine Trainingsleistungen gegenüber zum Vorjahr verbessern. Nach 2 Wochen Sommereis in Inzell ( Juli), sind wir im August nach Font Romeu/ Frankreich ins Höhentrainingslager gefahren. Zu diesem Zeitpunkt waren die Corona Fallzahlen eher niedrig.

Das 3 wöchige Trainingslager haben wir genutzt um das Sommertraining abzuschließen bevor es Ende September wieder aufs Eis ging.


Zu dieser Zeit wussten wir schon, dass die Weltcups in der ersten Saisonhälfte nicht stattfinden werden. Im Verlauf des Oktober/November gab es vereinzelt positive Corona-Fälle, sodass ich mich zweimal in Isolation bzw. in Quarantäne begeben musste.


Aufgrund der steigenden Fallzahlen und der Ungewissheit ob in der zweiten Saisonhälfte internationale Wettkämpfe stattfinden würden, entschied ich mich noch einmal für 4 Wochen im November bei der Polizei zu arbeiten. Als Polizeisportler muss man innerhalb der 3 jährigen Probezeit eine Mindestanzahl an Stunden verrichten um nach Beendigung der Probezeit auf Lebenszeit verbeamtet zu werden.

Das Training lief weiter parallel zur Arbeit.


In dieser Saison bin ich ausschließlich Wettkämpfe in Erfurt gelaufen und konnte meine in Erfurt gelaufenen Bestzeiten verbessern. Als bestätigt wurde, dass im Januar in Heerenveen internationale Wettkämpfe stattfinden werden, entschied ich mich dafür nicht daran teilzunehmen. Mir persönlich war das Risiko sich anzustecken zu hoch und ich hätte ein schlechtes Gewissen wenn ich ins Ausland reisen und Wettkämpfe laufen würde , während Restaurants und Unternehmen um ihre Existenz fürchten.


Über diese Ansichten kann man sicherlich streiten aber genauso wie ich respektiere das Athleten an Wettkämpfen teilnehmen, erwarte ich, dass meine Entscheidung ebenso respektiert wird.


Insgesamt würde ich die Saison 2020/2021 als gute Trainingssaison betrachten. Das erste Höhentrainingslager nach 7 Jahren hat mir gut getan und ich konnte einen kleinen Schritt nach vorn machen. Sicherlich kann man diese Saison nur schwer mit anderen vergleichen, da der "Wettkampfdruck" bei Vereinswettkämpfen in Erfurt nicht so hoch ist wie bei internationalen Wettkämpfen.



Ich bin auf jeden Fall nach wie vor hoch motiviert um mein Ziel, bei den olympischen Winterspielen 2022 teilzunehmen, zu erreichen!

Es sind nicht einmal mehr 365 Tage!


Bleibt sportlich,

euer Felix





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