That's me

Kurz und knapp

Ich wurde am 3.Mai 1994 in Werdau geboren und bin in der kleinen sächsischen Stadt Crimmitschau aufgewachsen. Um genau zu sein in einem kleinen Dörfchen namens Lauenhain.

Ich wurde 2000 in die Grundschule Frankenhausen eingeschult und habe dann bis 2008 das "Julius Motteler Gymnasium" Crimmitschau besucht.

Besonders viel Gefallen habe ich (natürlich) am Sportunterricht gehabt. Während meiner Schulzeit habe ich an zahlreichen Schulsportveranstaltungen teilgenommen und konnte die eine oder andere Medaille gewinnen.

So kam es, dass mich meine Eltern in der 2.Klasse beim Crimmitschauer Eislaufverein (CEV) angemeldet haben. Doch warum ausgerechnet "Eisschnelllauf"? 

Ganz einfach, meine Eltern waren selbst in Ihrer Jugend Eisschnellläufer, meine Mutter war in Chemnitz auf der Sportschule und meine Vater war früher sogar selbst als Trainer tätig. Naja das Ende vom Lied... ich wurde Eisschnellläufer.

Man könnte meinen, dass mir das Talent in die Wiege gelegt wurde, doch dem war nicht so. Ich glaube nicht einer meiner TrainerInnen würde mich ein" Talent" nennen. Mit der eisschnelllauf-spezifischen Technik und Koordination hatte ich schon immer meine Probleme und habe sie auch heute noch. Das Einzige was ich wohl schon immer hatte war Ausdauer und Motivation. Und so kam es, dass ich von Jahr zu Jahr besser wurde und sich schnell die ersten Erfolge einstellten. Als ich schließlich auf nationaler Ebene erfolgreich war, reifte in mir der Traum und Wunsch auf die Sportschule zu gehen.

Nach einer sehr erfolgreichen Saison und dem Deutschen Meistertitel im Gepäck war es dann soweit.

Ab der 9.Klasse zog ich in Thüringens Landeshauptstadt Erfurt und ging von da an auf das "Pierre de Coubertin" Sportgymnasium. Ich war vorher schon oft in Trainingslagern oder zu Wettkämpfen unterwegs, sodass es mir trotz meiner jungen 13 Jahre nicht sehr schwer gefallen ist zu Hause auszuziehen. Außerdem ist Erfurt nur eine Auto-Stunde von zu Hause entfernt und so bin ich oft am Wochenende nach Hause gefahren. 

Leider konnte ich in meiner ersten Saison, in der ich für den Eissportclub Erfurt (ESC Erfurt) startete, nicht an den Erfolg aus dem Vorjahr anknüpfen. Aber das war nicht mein erster und auch nicht mein letzter sportlicher Rückschlag. 

"Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen."                                                                 ~ Dirk Nowitzki

In den anschließenden Jahren im Juniorenalter kamen allerdings wieder zahlreiche Medaillen auf nationaler Ebene und sogar eine Silbermedaille bei einem Junioren Weltcup dazu.

Im Frühjahr 2013 habe ich mein Abitur erfolgreich bestanden und im Oktober wurde ich bei der Thüringer Landespolizei in die Sportfördergruppe aufgenommen. Das Besondere dabei ist, dass die Ausbildung von zwei auf vier Jahre gestreckt wird. Somit haben wir Sportler zwischen den Ausbildungsabschnitten die Möglichkeit unserem Sport uneingeschränkt nach zu gehen. 

Auf einmal war die "Juniorenzeit" vorbei und man musste sich mit Deutschlands besten Männern wie Patrick Beckert messen.  Mein Ziel für mein erstes Männerjahr, war es sich für den Heimweltcup in Inzell zu qualifizieren. Dies gelang mir auch und ich konnte die Saison mit guten Ergebnissen abschließen.

Darauf folgten Jahre mit Höhen und Tiefen. Die ständigen Trainerwechsel und die hohen Anforderungen an mich selbst machten mir zu schaffen. Zwar qualifizierte ich mich für Weltcups, Europa- und Weltmeisterschaften, doch die erhofften Ergebnisse blieben aus. 

In der vergangenen Saison wollte ich wieder selbst mehr über mein Training bestimmen und wieder mehr meine Stärken ausbauen als nur an meinen Schwächen zu arbeiten. Mit Peter Wild hatte und habe ich dafür den richtigen Trainer. Er kennt mich schon seit vielen Jahren und weiß was ich brauche. Außerdem ist gerade ein olympischer Zyklus zu Ende gegangen und die DESG stand vor einer Neuausrichtung. Die Posten des Sportdirektors und des Bundestrainers mussten neu besetzt werden. Der ideale Zeitpunkt um neu anzufangen.

„DIE GRENZE IST DER VERSTAND. SOLANGE SIE SICH VORSTELLEN KÖNNEN, ETWAS ZU ERREICHEN, KÖNNEN SIE DAS AUCH SCHAFFEN, WENN SIE NUR 100 PROZENT DARAN GLAUBEN.“

                                                                                     ~Arnold Schwarzenegger

In enger Zusammenarbeit mit Peter Wild und der Erfurter Trainingsgruppe konnte ich im Sommer eine solide Grundlage für den Winter legen. Ganz nebenbei habe ich noch erfolgreich meine Ausbildung abgeschlossen konnte mich von nun an "Polizeimeister" nennen.

Die Saison begann unerwartet gut. Ich konnte meine alten Bestzeiten über 5.000m und 10.000m pulverisieren und qualifizierte mich für die Weltcups.

Nach 2 Weltcups in Japan, einem in Polen und Heerenveen hatte ich mich im Massenstart für die Einzelstrecken Weltmeisterschaft in Inzell qualifiziert. Es ist etwas ganz Besonderes vor heimischen Publikum zu laufen und ich genoß die Anwesenheit von Freunden und Familie.

Insgesamt bin ich mit der Saison sehr zufrieden und will natürlich darauf aufbauen.

Aktuell befinde ich mich in der Vorbereitung auf die Wintersaison 2019/2020.

 

In aller Kürze

Sportart:

 

Eisschnelllauf

Disziplinen:

 

5.000m / 10.000m / Massenstart

Verein:

 

Eissportclub Erfurt e.V.

Erfolge:

8 x Deutscher Juniorenmeister (bis 2013)

2x U23 Weltcupsieger

3 x Deutscher Meister

4 x Deutscher Vizemeister

Platz 10 Massenstart WM 2019

Traum:

Schon seit ich klein war träume ich davon bei den Olympischen Spielen für Deutschland an den Start gehen zu können. 

weitere Informationen gibt's hier:

Fotos:

Bestzeiten, Ergebnisse, Statistiken:

Massenstart WM 2019:

"Maximaler Einsatz - Maximaler Erfolg"

                                           

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